Die weltbesten Schauspieler boten
"Der kleine Muck" von Wilhelm Hauff
Die
Schauspieler der Hermann-Hedenus-Hauptschule, sowieso die weltbesten,
übten dieses Jahr das Märchen von Willhelm Hauff „Der
kleine Muck“.Unsere Schauspieler waren in diesem Jahr: Cagla
Hörmann, Alexandra Schäfer, Bianca Wagner, Johanna Thumm,
Johanna
Ehlert, Richard Fieber, Florian Leeg aus den 5. Klassen und aus
der 6b die Kerstin Wolters.
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„Kleiner
Muck, kleiner Muck, dreh dich einmal um und guck!
Wohnst in einem großen Haus, gehst nur all vier Wochen
aus,
bist ein braver, kleiner Zwerg, hast ein Köpflein wie ein
Berg.
Dreh dich einmal um und guck, lauf und fang uns, kleiner Muck!“
So wurde der kleine Muck von den Kindern in Nicea geärgert,
bis ein Vater sich erbarmte und den Kindern die Geschichte des
kleinen Muck erzählte, das die Schüler und Schülerinnen
sehr überzeugend darstellten.
Johanna überzeugte in der Rolle des
kleinen Muck, die sie sehr überzeugend
spielte und mit viel Fleiß einstudierte.
Dank
eines Zauberstabes und dank der
gefundenen Zauberpantoffeln konnte der kleine
Muck sein Glück finden, aber vor allem Dank
seiner Klugheit. Denn um das zu finden, zog er
hinaus in die Welt. |
Zwei
Aufführungen hatten wir in der Schule: Einmal am Schulfest, wo
alle zum Zuschauen eingeladen waren, vor allem aber die Eltern. Es
klappte sehr gut. Ein besonderes Danke sagen wir Herrn Fieber, der
mit seiner professionellen Anlage für den guten Ton sorgte.
Selbst
das Vorlesen machte Alexandra so richtig Spaß. Leider stand
uns Herr Fieber nicht bei der Schulaufführung zur Verfügung
und unser Tonmeister brachte die schuleigene Anlage nicht so richtig
in Gang. Aber anscheinend war die Geschichte so interessant für
unsere Schüler, dass es sehr, sehr still in der Turnhalle war.
Jeder bemühte sich möglichst viel zu hören. Ein solch
tolles Publikum darf an dieser Stelle auch mal gelobt werden.
Die
Theaterarbeitsgemeinschaft geht weiter. Mal sehen, was wir in diesem
Schuljahr auf die Bühne bekommen.
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Die Theatergruppe des Schuljahres
2008/2009 gestaltet den Weihnachtsgottesdienst mit dem Stück
"Das Hirtenlied"
Lang
und schwierig sind die Proben bis ein Stück aufgeführt werden
kann. Dazu braucht man Ausdauer und die Lust zum Lernen. Natürlich
muss man regelmäßig an den Proben teilnehmen. Zwischendrin
haben wir das miteinander Spielen nicht verlernt. Auch dazu haben
wir Raum und Zeit, denn die Theater-AG trifft sich jeden Donnerstag
von 15-00 bis 16.00 Uhr im Filmsaal.
Das
Hirtenlied erzählt eine Geschichte um die Geburt Jesu:
- die
Verkündigung durch den Engel Gabriel
- Hinweis
durch einen Engel auf die Heilsbedürftigkeit der Menschen
- scheinbar
unerfüllbare Forderungen des römischen Kaisers gefährden
das Leben des Kindes und bereiten Maria und Josef Sorgen
- keine
Herberge in Betlehem - Wirt weist sie schroff mit den Worten ab:
"Wir sind doch keine Entbindungsstation! Dreck und Ärger
kann ich nicht brauchen!"
- Mitleid
einer Magd mit dem Paar, die ihnen den Stall vor den Toren Betlehems
zeigt und Hilfe anbietet
- die
Geburt
- Hirten
auf den Feldern vor Betlehem mit ihrer großen Sehnsucht nach
dem Retter
- ein
alter und weiser Hirte spürt: "Er wird kommen. Er wird
bald kommen."
- Enkel
Jonas, der nicht für einen Retter ein Flötenstück
spielen möchte, der ihn nicht reich mit Gold und Silber beschenken
kann
- Verkündigung
der Engel und deren Begleiten zum Stall
- Enttäuschung
Jonas über die Armut des Retters
- Jonas
erbarmt sich der Not des neugeborenen Retters und spielt für
ihn ein Schlaflied
- das
zufriedene Lächeln des schlafenden Kindes empfindet Jonas viel
wertvoller als alles Gold und Silber dieser Welt.
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Engel waren: Linda, Verena, Xiu-Wen,Melanie und
Nadina
Erzählerin:
Kerstin
Maria:
Jessica
Josef:
Florian
Wirt:
Tristan
Hirtenfrau:
Vanessa, Sarah
Alter
Hirte: Maryam
Jonas:
Johanna
Souffleuse:
Nicole
Bote
und technischer Assistent: Dennis
Magd:
Frau Weier |
Gelohnt hat sich die Mühe. Unsere Schauspieler wurden mit sehr
großer Aufmerksamkeit und kräftigem Applaus des Publikums
belohnt. So manch eine ist an dieser Aufgabe gewachsen: "Ich
steige aus. Das Lernen schaffe ich nicht." "Oh doch, du
schaffst das. Das kriegen wir gemeinsam hin. Ich höre dich ab,
jeden Tag kurz nach 13.00 Uhr." Alle konnten ihre Rollen - alles
war perfekt - bis auf die Tatsache, dass für eine kurze Zeit
die Mikrophone ausfielen, weil eine Sicherung rausgesprungen war.
Als dieser Schaden behoben war, lief alles perfekt ab.
Ausblick:
Unser
nächstes Projekt ist "Des Kaisers neue Kleider". Dieses
Stück zeigen wir gegen Ende des Schuljahres im Rahmen eines Kulturabends.
Wir freuen uns darauf!
Talente
haben wir ja viele in unserer Schule. Neben den Schauspielern und
Schauspielerinnen trugen auch unsere Musiktalente zum Gelingen des
Gottesdienstes bei:
Vielen
Dank Herr Mauser, für die Orgelbegleitung und
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Andreas
(8m) und Anton (7m) für die Musikeinlagen mit Trompete
und Geige |

Veronika
(8m) und Kerstin (7m) für die Musikeinlage mit Alt- und
Querflöte. |
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Des Kaisers neue Kleider
Gegen
Ende des Schuljahres war für alle Schauspielerinnen und Schauspieler
ein großes Spektakel an unserer Schule angesagt: Im Rahmen einen
"bunten Abends", den wir "Spectakulum" nannten,
spielten die weltbesten Schauspieler/innen unserer Schule für
Eltern, Großeltern, Nachbarn und Kollegen "Des Kaisers
neue Kleider". Das Ganze spielten wir einen Tag später für
die Schüler und Schüler/innen der Grund- und Hauptschule.
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Der
Kaiser mit seinem Hofstaat, mit Hofdame, Dienerin und Ministerin,
die verschweifelt das Geld zählt, weil der Kaiser ja unbedingt
immer neue Kleider braucht. |
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Selbst
der Philosoph kann ihn nicht davon überzeugen, dass das Geld
doch besser in der Bildung angelegt sei als in seinen Kleidern.
Also bleibt der Kaiser dabei: "Kleider machen Leute!" |
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Der
Minister sucht mit dem Diener alle möglichen Leute auszunehmen,
aber es ist kein Geld mehr da. Wie gut, dass da ein Schneider
und ein Weber kommen, die umsonst arbeiten wollen und viel können.
Schließlich haben sie ja schon für den Kaiser von China
gearbeitet. |
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"Ach,
wie schäbig ihr doch gekleidet seid", gaukeln sie dem
Kaiser vor und werden damit gleich angestellt. Viele Perlen, Gold
und Edelsteine verlangen sie als Material. Und unsichtbar ist
das Gewand für jeden, der zu dumm ist für sein Amt.
Wer will das schon zugeben, wie die Hofdame, die dem Kaiser vom
Fortgang der Arbeiten berichtet. |
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Endlich
ist der große Festtag da, andem der Kaiser sich seinem Volk
zeigen will. Er zieht die neuen Kleider an, betrachtet sich im
Spiegel, stellt fest, dass er nichts sieht. Aber das darf keiner
merken. Sowohl die Hofdame, wie die Dienerin bezeugen, wie herrlich
das Gewand ist. |
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Aber
das Volk ist nicht klüger. Als der Kaiser seine große
Parade abhält, rufen alle: "Oh wie schön! Nein,
wie herrlich!", bis auf den kleinen Jungen, der schreit:
"Papa, er hat wirklich nichts an!" |
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Na,
da tuscheln alle: "Der hat ja wirklich nichts an! Der ist
ja fast nackt!" Der Kaiser erkennt an, dass ein Kind, das
kein Amt hat, sicher die Wahrheit sagt.
Schneider
und Weber freuen sich über ihre Beute und verteilen sie
an das hungernde Volk. Das macht sichtlichen Spaß |
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Zum
Schluss haben die Schauspieler ihren Applaus verdient.
Es
spielten mit: Dennis, Jessica, Chiu-Wen, Tristan, Johanna, Kerstin,
Sarah, Maryam, Melanie und Florian.
Ich
sage nur noch: "Bravo, ihr weltbesten
Schauspieler!"
Bilder:
Frau
Thumm
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