Thema: Der Sonnenschlucker
1. Station: Einführung
Ganz erstaunt waren die Schüler/innen als sie den Raum betraten - ein Stuhlkreis, ein gelbes, rundes Tuch und sonst nichts?
Zunächst waren die Assoziationen der Schüler/innen befragt. Ganz schnell kam der Begriff "Sonne". Es kamen auch ganz schnell Deutungen. Sonne ist oft ein Symbol für Gott.
Anschließend war ein Ortswechsel fällig. Auf einem Blatt sollten sich die Schüler/innen notieren, was sie alles gesehen haben. Dazu erhielten sie 5 Minuten Arbeitszeit und betrachteten in aller Stille das Bild von Miro "Der Sonnenschlucker".
Mit sehr großer Konzentration notierten sich die Schüler/innen, was sie sahen und was ihnen auffiel. Es war erstaunlich - jede Gruppe hatte ihre eigenen Entdeckungen. Die Aufzeichnungen durften sie anschließend im Stuhlkreis vorlesen und dabei konnten sie auf eine Kopie im Kreis schauen, ob das denn alles so stimmt, was die einzelnen sagten.
2. Station: Vertiefung und Erarbeitung
Frau Ströbel empfing dort die Schüler/innen. Sie durften sich zunächst, nach der Vorarbeit der 1. Station, einen Titel für das Bild überlegen.
Dann las Frau Ströbel ihnen folgende Gedanken dazu vor:
Weit
aufgerissen hat er seine Augen –
Ganz wach und freudig schaut er in die Sonne
und trägt sie selbst schon im Herzen.
Das warme Rot in seinem Herzen
lässt das kalte Blau langsam auftauen und warm werden.
Ein kleiner Hoffnungsstern schwebt über seinem Herzen,
begleitet von einem grünen Punkt -
grün wie die Hoffnung.
Von der Sonne holt er sich Kraft,
Wärme und Hoffnung für sein Leben.
Auf die Sonne hin ist er ausgerichtet,
er „tankt“ Sonnenstrahlen für sein Leben,
das sicher nicht immer bunt ist.
Jetzt durften sie sich überlegen, ob sie ihren Titel ändern wollten.
Jetzt erfuhren sie den Titel und den Maler des Bildes. Sie durften sich Gedanken machen, warum man das Bild "Sonnenschlucker" nennt.
Ihre Assoziationen zu Gott kam wieder ins Spiel, dass man ihn oft mit der Sonne symbolisiert, weil er die Kraft ist, die unser Leben hält, weil er jeden einlädt, beim ihm Kraft zu tanken - dich und mich.
Danach ging es weiter zur
3. Station: Abschluss und Segen
Zunächst traf man sich in der Mitte. Ausgelegt waren Sonnen. Die Vorlage finden sie hier.
Frau Filchner begrüßte dort die Schüler/innen und
1.
Ich lade dich ein:
Werde in den Ferien zum Sonnentanker und Sonnenschlucker!
Nimm dir Zeit für dich, die Natur, für Gott!
Nimm dir Zeit, dieser Wärme und Energie zu begegnen in allem, was du entdecken
kannst und so Kraft zu schöpfen für das neue Schuljahr!
2.
Arbeitsblatt Sonne: Überlege einmal, was dir Kraft und Hoffnung gibt und
schreibe das auf. Nimm deine Sonne mit nach Hause und ergänze deine Sonne
mit allem, was dir in den Ferien Kraft und Hoffnung gibt. Sie kann dich im nächsten
Schuljahr begleiten.
3. Segen:
Am Morgen, wenn die Sonne aufgeht - sei gesegnet!
Am Abend, wenn der Tag sich verabschiedet - sei gesegnet!
Immer dann, wenn du lachst oder weinst - sei gesegnet!
Dein Reden und dein Schweigen - sei gesegnet!
Deine Ferien und das neue Schuljahr - sei gesegnet!
Und
so begleite dich der Segen des allmächtigen Gottes
in jeder Stunde, an jedem Tag,
in einen Gedanken und bei allem, was du tust.