Baustelle
Gestaltete
Mitte: rundes, blaues Tuch, Ziegelstein, Schild:“Baustelle“, Muscheln,
Blumen, Karten, Schutt, Hammer, Schaufel…
1. Begrüßen: Wir haben viele Baustellen, jeder so seine eigene…Da
springen schon gleich Erfahrungen in den Kopf, wie es mir dabei geht, wie ich
damit umgehe.
2.
Leute die Mitte anschauen lassen – ihre Gedanken äußern lassen,
bei der Betrachtung der Mitte evtl. Teelichter anzünden lassen für
sich oder für jemand anderes…
3. Was verbinde ich mit dem Wort? Einzelne Buchstaben des Wortes hinlegen….
4. Geschichte mit dem Grassamen…
5.
Gedanken: Baustelle – es läuft nicht rund, es gibt Widerstände,
man muss Umwege in Kauf nehmen, versuchen, irgendwie alles in den Alltag zu
integrieren. Von dem Grassamen können wir lernen: „Nicht aufgeben,
sondern einen Weg finden.“ Das ist mühsam und dauert. Man braucht
Zeit, Geduld, Kraft und Fantasie und letztendlich Hoffnung. Und dann wird es
gut.
6. Bausteine: Wichtige Elemente zum Bauen, statisch so gebaut, dass sie viel
aushalten, dass sie was tragen. So kennen wir auch Talente, Begabungen, die
uns in schwierigen Zeiten stabil und stark werden lassen, auf die wir bauen
können, aber auch auf Menschen und vieles andere auch.
Plakat:
Auf diese Steine kann ich bauen…
Bausteine aus Papier und aufschreiben… die gemeinsam aufschreiben uns
sammeln… und in die Mitte legen…
7. Segen und für die
Schüler/innen
8. Zuspruch für alle – jeder darf noch eines für sich mitnehmen.
Zwei Grassamen
Es waren einmal zwei kleine Grassamen, die tief in der Erde steckten. Ihre innere Stimme sagte ihnen, dass es Zeit sei, einen Sprössling zu bilden und zu wachsen. Das taten sie dann auch. Nach einigen Tagen stie¬ßen sie beide mit dem Kopf an etwas Hartes und— wie es schien — Undurchdringliches. „Ach ", seufzte der eine Samen, hier geht es nicht weiter und ging ein. Der andere Samen aber wollte nicht aufgeben. „Ich fin¬de einen Weg!" dachte er bei sich und ließ seinen Sprössling einfach an der harten Decke entlang wachsen. Das war mühsam und anstrengend, aber er war sich sicher, dass irgendwo etwas Wunderbares auf ihn warten würde. Und tatsächlich spürte er nach einigen Tagen, wie die harte Decke über ihm endete. Er mobilisierte nun noch einmal alle Kräfte und wuchs nach oben. Neben einer Straße durchbrach er die Erde, wo die Sonne auf ihn wartete ...