Prävention - Schwangerschaft

Warum kommen welche von einer Schwangeren – Konfliktberatungsstelle?

Ich finde es ganz wichtig, dass Berater und Beraterinnen von außen kommen, die kompetent über alles Bescheid wissen, die ein Vertrauen zu den Schülern und Schülerinnen aufbauen können. Es ist ein geschützter Raum, indem Mädchen und Jungs zusammen eine Problematik anschauen können, mit der sie sich vielleicht auseinandersetzen müssen.
Statistiken zeigen immer noch mehr 100 000 Abtreibungen pro Jahr – eine rückläufige Zahl, aber noch viel zu hoch.
Die Belastung, mit einer Abtreibung zu leben, ist für betroffene Frauen sehr groß. Männer halten sich meistens raus. Darum beziehen wir die Jungs ausdrücklich in diese Unterweisung mit ein. Sie sollen wissen, dass es sie auch was angeht. Sie sollen wissen, dass beide für einen verantwortungsbewussten Umgang miteinander verantwortlich sind.
Darum ist uns die Beratung durch die Berater und Beraterinnen von „Donum vitae“ sehr wichtig.


Warum diese Organisation?

Sie sind in praktisch tätig und beraten neben ihrer Arbeit in der Schule täglich Schwangere. Sie kennen die Problematik sehr genau und wissen wovon sie reden. Sie wirken authentisch und glaubwürdig.
Sie kommen von außen, d. h. sie sind 2 Stunden in der Schule, Schüler und Schülerinnen begegnen ihnen in der Schule nicht mehr, was ihnen hilft, offener Fragen zu stellen.
Zudem ist es eine christlich geprägte Beratungsstelle, was mir persönlich wichtig ist. Sie verkünden keine katholische Sexualmoral, aber ich gehe davon aus, dass ihrem Tun das christliche Menschenbild zugrunde liegt. Die Beratungen müssen ja ergebnisoffen bleiben, d. h. die Schwangere muss sich frei entscheiden können.

Ihre Arbeit in unserer Schule wird seitens der Schulleitung, der Eltern und des gesamten Lehrerkollegiums sehr geschätzt. Die Aussagen der Schüler und Schülerinnen sprechen für eine Fortsetzung dieses Angebotes.
Man kann in diesem Bereich nie genug machen. Die Aussagen unserer Schüler/innen zeigen, dass sie immer noch Neues lernen. Mit zunehmendem Alter tauchen immer wieder neue Fragen auf, die ihnen in diesem Rahmen wirklich seriös beantwortet werden.

Es darf geübt werden, ohne Panik, ohne Stress.

Schülermeinungen:

Wir sprachen über Verhütung. Wir haben ein Rollenspiel zu einem Schwangerschaftskonflikt gespielt. Dabei haben wir gemerkt, dass es nicht gut ist für eine Schwangere, wenn alle mitreden. Beispielsweise haben die Eltern der Schwangeren unterschiedliche Ansichten. Der Vater will, dass das Kind abgetrieben wird, die Mutter will, dass sie es behält. Der Freund sagt: „Scheiß drauf, ich mache eh Schluss. Das geht mich alles nichts mehr an.“ Und seine Eltern sagen beide, dass sie sich um das Kind kümmern werden.
Letztendlich steht die Schwangere mit vielen Meinungen da und weiß nicht, wie sie sich entscheiden soll. Sie muss eine eigene Meinung bilden. Da hilft der Rat von anderen auch nicht weiter. Darum ist es gut, viele Informationen zu bekommen.

  • Es war gut und interessant.
    Ich fand es sehr gut und ich muss sagen, dass ich viele neue Verhütungsmethoden kennen gelernt habe. Frau Ludwig und Herr Müller waren sehr nett.
  • Es war interessant. Man wurde aufgeklärt.
    Ich fand die Verhütungsmittel interessant. Wir sprachen über die Zeugung und die Entstehung des Kindes. Ich fand die Stunden interessant und wichtig.
  • Das Reden über die verschiedenen Krankheiten war aufschlussreich!
  • Ich fand die Beratung ganz okay. Die Berater erklärten alles ganz genau.
  • Wir haben über viele Dinge geredet und wurden gut aufgeklärt. Ich fand es sehr gut.
  • Ich fand es ganz interessant und es hat Spaß gemacht, auch wenn ich das meiste schon gekannt habe - aus dem Religionsunterricht und von einer Frauenärtzin.
  • Es war sehr interessant. Es wurde offen mit uns über alles geredet, was wir wissen wollten. Es hat uns sehr viel gebracht.
  • Mir hat das Gespräch gefallen. Sie haben uns alles genau erklärt über Schwangerschaft und sie haben uns gezeigt, wie ein schwangeres Kind sich fühlt.

So sehen aufgeklärte Jungs aus!

Schulpastoral