Gleich in der ersten Konferenz im Jahre 2005 stand die Trauer und die Betroffenheit unserer SchülerInnen über die Tsunamikatastrophe im Pazifischen Ozean im Mittelpunkt. Wir haben uns überlegt, wie wir unseren Kindern helfen können. Einen Trauergottesdienst wollten wir ihnen nicht überstülpen. Eine aktive Auseinandersetzung mit ihrer Betroffenheit und Trauer schien sinnvoller. So haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, dass unsere Schüler den in Not geratenen Kindern helfen können, damit diese wieder ein einigermaßen normales Leben führen können. Wir fanden, dass es am besten für diese Kinder ist, eine gute Ausbildung zur erhalten. Darum haben wir uns für die Zusammenarbeit mit dem Missionsprokur der Jesuiten entschieden. Zusammen mit Pater Peter Balleis SJ, dem Leiter des Missionsprokurs der Jesuiten, haben wir im Mai 2005 einen Benefizabend gestaltet und Spenden gesammelt. Damit wollen wir gezielt Kindern in Sri Lanka, genauer in Trincomalee, Lese- und Schreibmaterial mitfinanzieren. An diesem Abend konnten wir 1643 Euro sammeln. Für die Zusammenarbeit mit den Jesuiten spricht:
Maßgeblich an der Realisierung beteiligten sich Frau Kammerer mit ihrer Klasse 9 m und die 4 c unter der Leitung von Frau Röthel, aber noch viele, viele mehr. Wer sich noch alles engagierte, können Sie in unserem Programm nachlesen.
Unser Projekt erstreckt sich über 3 Jahre. Im letzten Schuljahr haben wir am Schulfest einen Basar zugunsten der Kinder in Trincomalee organisiert und 450 Euro an das Missionsprokur übergeben können.
In diesem Jahr haben wir zum vorläufigen Abschluss des Projektes einen Benefizabend veranstaltet. Wir mussten es nicht alleine packen und bekamen sogar Hilfe aus Bamberg, von unserem Herrn Erzbischof persönlich. Ihm haben die Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 m und 4 a die Schirmherrschaft über dieses Projekt angeboten. Er hat sie angenommen! Herr Mahr, der Sekretär unseres Erzbischofes, schrieb uns: "Gerne übernimmt der Herr Erzbischof diese Aufgabe als Schirmherr. Als Termin kommt für ihn in Frage: Samstag, 5 Mai 2007, abends. (...) Der Herr Erzbischof freut sich über Eure Initiative zu Gunsten der Kinder in Trincomalee und auf den Benefizabend mit Euch." Unser Benefizabend am 5. Mai Der Abend begann mit einer Eucharistiefeier, in dem wir Gott lobten und dankten für all das, was wir zusammen bewerkstelligt hatten in den letzten 3 Jahren. Das Programm können Sie hier einsehen! Mitgestaltet wurde der Gottesdienst von Lehrer/innen und Schüler/innen der Hermann-Hedenus-Grund- und Hauptschulen: dem Hauptschulchor unter der Leitung von Frau Astrid Baer, Herrn Winni Mauser mit hervorragender Orgelbegleitung, Frau Susanne Gügel, die mit ihrer Sopranstimme die Herzen der Menschen anrührte, Veronika Bischoff aus der 6a mit ihren Soli auf der Querflöte, den Schüler/innen der 4a, die zum Thema eigene Gedichte vortrugen, den Schüler/innen der 9m, die die Fürbitten gestalteten und vortrugen, dem Grundschulchor unter der Leitung von Petra Hahn und von Frau Anita Winderhalder, die das Geschenk für den Herrn Erzbischof mit den Schüler/innen der 4a bastelte.Beim anschließenden Stehempfang halfen uns tatkräftig die Mitglieder des Festausschusses von St. Heinrich und die Elternbeiräte beider Schulen. Eine Besucherin meinte dazu: "Nein dieses Buffet! Diese Vielfalt! Wie schön alles hergerichtet ist!" Es war wirklich reichlich von allem da und so vielfältig. An dieser Stelle möchte ich allen Eltern und den Mitgliedern des Festausschusses von St. Heinrich für ihre Mühen ganz herzlich danken. Impressionen von einem sehr schönen Abend Die Eucharistiefeier
Was wir gerne zu dem Geschenk sagen möchten...
Der Stehempfang Das Theater: Der kleine Prinz von Antoine de St. Expupéry
Durch die Geschichte führte die Erzählerin Afra Burkart,5c, links im Bild. Der Prinz besuchte natürlich den Planeten, den ein sehr eitler Mensch bewohnte, dargestellt von Sofia Pos, 5c Die Rose des Prinzen spielte natürlich auch mit, dargestellt von Asanda Gxotelwa,5a. Den Fuchs spielte Edith Böhmer,5a. Die Erlebnisse des kleinen Prinzen haben die jungen Schauspieler/innen sehr gekonnt vorgetragen. Die Texte saßen perfekt. Ihr Spiel überzeugte. (Kostüme: Frau Weier, Maske: Frau Steeger) Uns sind die Kinder von Trincomalee so vertraut, wie die Rose und der Fuchs dem Prinzen vertraut wurden. Wir werden immer genau hinhören, wenn irgendwo in den Nachrichten Meldungen aus dieser Gegend zu hören sind. Und ich glaube, wir fühlen uns auch weiterhin für sie verantwortlich.
Zu unserem Benefizabend gehörte ein Verkauf und eine Versteigerung
Ein guter Hirte interessiert sich für seine Schafe... ein guter Erzbischof interessiert sich für die Menschen in seinem Bistum und nutzt die Gelegenheit mit vielen Menschen ins Gespräch zu kommen...
Was man so hörte... "Es war ein sehr bewegender Gottesdienst" "Die Schüler und Schülerinnen benahmen sich ja vorbildlich!" "Die Sopranistin hat ja eine wunderbare Stimme, es hat mich sehr berührt." "Es war sehr schön." "Wie schön die Kinder den kleinen Prinzen darstellten!" "Unser Herr Erzbischof hat es wirklich sehr gut gemacht!" Résumée Ja, es war rundum ein sehr bewegender Abend, alle Begegnungen, alle Darbietungen und vor allem die Begegnung mit unserem Herrn Erzbischof bleiben unvergesslich. Er hat die Kinder mit seinen Worten erreichen und vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern können. Von Frau Kitz, der Pfarrgemeinderatsvorsitzenden von St. Heinrich, erhielt ich montags folgende Email: "Liebe Frau Weier,der Erlös der Benefizveranstaltung beträgt insgesamt stolze 1.415,63 Euro. Ich habe die Zahlen gerade aus dem Pfarrbüro bekommen (über 900 Euro wurden in der Kirche gespendet!)Viele Grüße, Annette Kitz." Die Projektleitung, Frau Kammerer, Frau Röthel und Frau Weier, danken allen Spendern und Spenderinnen ganz herzlich im Namen der Kinder, die von diesem Geld Schulmaterial finanziert bekommen. Zusammen haben wir 3508,63 Euro an das Missionsprokur der Jesuiten überweisen können. Fotos vom Benefizabend: Katharina Weier Uns lässt keine Not kalt - auch nicht die Not der Erdbebenopfer in Haiti. Am 12. Januar 2010 fielen in Port-au-Prince und Umgebung viele Häuser zusammen und begruben Menschen unter sich. Das schon sehr arme Land war wirklich in großer Not, vor allem die Kinder, die ihre Eltern bei diesem Erdbeben verloren haben. "Wir müssen doch was tun!", so meinten sehr bald unsere Schüler/innen. Aber was kann man tun, um schnell Geld zu sammeln und vor allem, wem geben wir das gespendete Geld? Eines war sicher, wir mussten schnell eine Aktion aus dem Boden stampfen, was nicht ganz so einfach war, weil unsere Schule umgebaut wird und die Wege zwischen Grund- und Hauptschule lang sind und nach den Osterferien, wenn der Haupteingang nicht mehr passierbar ist, noch viel länger. Also machen wir jetzt nach den Faschingsferien etwas. Wir könnten etwas verkaufen, was sicher viele haben wollen. Also kamen eir darauf, dass viele Kinder gerne auch was Süßes in den Pausen essen. Und so haben wir uns für eine Kuchenverkaufsaktion entschieden. Helfer waren schnell gefunden. Die Organisation der einzelnen Dienste übernahmen für die Klassen 10 m Sandra Holler und für die Klassen 4a, b, c Julia Deinlein. Sie teilten sehr gewissenhaft und sehr gut die Dienste ein. Die Koordination der Kuchenspenden übernahm ich. Wir gaben also folgenden Elternbrief heraus. Sehr bald meldeten sich die ersten Eltern, die gerne einen Kuchen spenden wollten. Die Spenden wollten wir, trotz der gerade nicht sehr positiven Presse für den Jesuitenorden, der Jesuitienmission aus guten Gründen zukommen lassen. Wichtig ist, dass das Geld im Land bleibt, weil es in Haiti wirklich sehr arme Menschengibt. Wir unterstützen damit vor die Notschulen und ein Waisenhaus in Pilate, das neu verwaiste Kinder aufgenommen hat. Schaut gerne mal auf die Homepage der Jesuitenmission in Nürnberg. Dort werdet ihr immer neue Informationen erhalten. Auch über unsere Aktion wurde dort berichtet. Schaut mal hier nach! Ebenfalls wurde unsere Aktion noch in den Erlanger Nachrichten erwähnt. Wir, Frau Ströbel, Frau Kammerer und alle Schüler/innen der Klassen 10m und 4 a,b,c und ich, freuen uns, dass wir am Freitag vor den Osterferien 1009,38 Euro zur Jesuitenmission nach Nürnberg bringen durften. Diese etwas ungerade Summe kam zustande, weil eine Lehrerin beim Putzen hin und wieder Kleingeld fand, das ihre Kinder oder ihr Mann aus den Hosentaschen verloren. Sie sammelte das in ihrer Hosentasche und leerte sie dann in unsere Spendenkasse. Ganz herzlich danken wir vor allem den Eltern, Schüler/innen und Kolleginnen, die sieben Wochen für eine sehr abwechselungsreiche und attraktive Kuchentheke sorgten. Wenn ihr mehr über Haiti erfahren wollt, dann könnt ihr euch gut hier informieren. Bilder von unserer Aktion: Kuchenverkauf in der Hauptschule - ist ja Nervennahrung für Lehrerinnen In der Grundschule ging es immer hoch her. Dort beteiligten sich auch gerne Jungs am Verkauf.
Das allerletzte verkaufte Stück Kuchen wurde heftig verteidigt! , Hier zählen Melanie und Sandra die letzten Einnahmen.
Schließlich lag das ganze Geld bei der Jesuitenmission in Nürnberg auf dem Tisch Das war Pater Klaus Väthröder, dem Leiter der Jesuitenmission so wichtig, dass er sich Zeit für uns nahm und wir ein mit ihm, mit der schönsten Nürnberger Kulisse au,f dem Dach der Jesuitenmission von Frau Behnen fotografiert wurden. Auf dem Foto ist von links nach rechts: Pater Klaus Väthröder, Sandra Holler (10m), Milena Lengtat(4b), Melanie Hafner (10m), Dorothea Weier, Marie Eibl (4b). Teelichter für Haiti Gegen Ende des Schuljahres wollten vor allem die Schüler/innen der 4abc noch etwas für die Kinder in Haiti tun. Weil wir noch 2 tolle Abendveranstaltungen planten, kamen wir auf die Idee, Teelichter zu basteln und diese am Abend zu verkaufen. Frau Hofmann erklärte sich bereit, mit ihrer WTG-Gruppe die Bastelarbeit zu übernehmen. Das Material wurde gespendet: Seidenpapier, Kleber, Bast und entsprechende Pinsel
Alexandra ist ganz konzentriert bei ihrer Arbeit und fädelt Perlen zur Verzierung auf. Schließlich sollen die Gläser schön werden, damit wir möglichst viel verkaufen.
Ohne die Hilfe von Frau Hofmann ging es nicht. Sie übernahm gefährliche Arbeiten, wie z. B. das Befestigen der Perlen mit der Heißklebepistole.
Stolz präsentierten die Schüler/innen ihre Arbeiten. Die Gläser waren so schön, dass nach dem 1. bunten Abend fast alle verkauft waren. Fleißige Kuchenbäckerinnen, allen voran Julia Deinhardt, Sarah und Christina Meinhardt, trugen mit dazu bei, dass wir 403,70 Euro überweisen konnten. Ganz besonders bedanken wir uns bei dieser Firma. Frau und Herr Strauß, Inhaber der Metzgerei Lang in Uttenreuth, spendeten uns die Gläser,die wir für die Aktion benötigten. Beeindruckt
von dem Erdbeben in Japan und Haiti schlugen die katholischen Schüler/innen
der 4. Klassen vor, bei dem Schulfest ein Hilfsprojekt entweder für
Japan oder für Haiti zu starten. Es sei doch eine gute Möglichkeit,
zu helfen. Also haben wir uns überlegt, wem wir denn helfen wollen.
Schnell war klar: Japan ist ein starkes Land und im Moment helfen viele
Menschen dort. Aber den Kindern in Haiti muss noch mehr geholfen werden,
weil das Land insgesamt sehr arm ist. Sie sollen weiterhin zur Schule
gehen können. Also haben wir uns entschlossen, das Projekt der Jesuiten
in Pilate weiterhin zu unterstützen.
Eigentlich
hatten wir von allem zu wenig: zu wenig Lose und zu wenig Crêpes.
Wir hätten noch viel mehr verkaufen können. Das nächste
Mal wissen wir es besser. Vor allem Crêpes mit Zucker und Zimt gingen
sehr gut. Gut 2 Stunden haben wir in der größten Sommerhitze
gebacken. Zusammen haben wir über 200
Euro erwirtschaftet. Zudem haben die Schüler/innen aus den Klassen 8b und 8m 32,07 Euro gespendet. Das Geld erwirtschafteten sie durch den Erlös von Geschenken für Muttertag. Das war ein Projekt in dem Fach Wirtschaft unter der Leitung von Karin Penzold. Sie Schüler/innen beschlossen, den Betrag armen Kindern zu spenden, statt Eis essen zu gehen. Eine wirklich gute Idee. Die Welt wird ihnen mit ihrer Geschichte danken, denn es ist ein Beitrag zu einer besseren Welt. Verantwortlich für den Inhalt: Dorothea Weier, Religionslehrerin i. K. |