Her mit dem Handy!
| Das
hier ist kein Überfall, sondern eine Sammelaktion zu Gunsten
der Indianer am Amazonasgebiet. Im letzten Schuljahr haben wir eine ganze Kiste voller Handys höchst persönlich nach Nürnberg gebracht. Wer
ist wir?
Einige Schüler/innen der 6a in der "Straße der Menschenrechte" In allen Klassen haben wir das Projekt vorgestellt. Bewaffnet mit einigen Folien haben wir zu zweit oder zu dritt in den Klassen angefragt, ob wir unser Projekt vorstellen können. In jeder Klasse waren zwei Schüler oder Schülerinnen, die sich für das Einsammeln in der Klasse bereiterklärten. Wir haben dann bei ihnen die Handys abgeholt. Im Laufe unserer ersten Aktion haben wir immerhin ca. 80 Handys sammeln können. Was ist denn nun mit den Indianern im Urwald? Im
Urwald, um den Amazonas
herum in Südamerika leben viele Indianerstämme. Auf der
Bild könnt ihr welche sehen. Sie leben dort in kleineren Gruppen
zusammen. Ihr Lebensraum wird inzwischen mehr und mehr zerstört
durch Brandrodung, weil viele Großbauern Land brauchen. Sie
bauen dort Pflanzen an, aus denen man Biodiesel gewinnen kann.Oft
werden solche Gebiete einfach als unbewohntes Gebiet erklärt
und es werden Brände gelegt, obwohl dort noch Menschen leben.Niemand
schert sich um sie. Was geht es uns an? Zunächst
und zu allererst werden einfach Menschen getötet und ihr Lebensraum
wird zerstört. Unsere Aktion geht also weiter. Wenn Ihr also ein altes Handy habt, oder jemand in eurem Bekanntenkreis, dann bringt es mit in die Schule. Dort steht im Lehrerzimmer der Hauptschule eine Sammelbox, die wir natürlich wieder füllen wollen. Gebt es einfach dort ab. Unser Ausflug nach Nürnberg! Das Missionsprokur der Jesuiten ist in Nürnberg. Die räumliche Nähe zu Nürnberg bot natürlich an, dort mal einen Besuch abzustatten und die Handys persönlich hinzubringen. Also haben wir alles auf die einzelnen Rucksäcke verteilt und uns am 1. Juli 2008 um 8.45 Uhr am Erlanger Bahnhof getroffen. Von dort sind wir dann mit dem Zug nach Nürnberg gefahren. Weil wir noch etwas Zeit hatten, zeigte Frau Weier uns die „Straße der Menschenrechte.“ Das war sehr interessant. Dreißig Säulen entsprechen den 30 Artikel der Menschenrechte, die am 10. Dezember 1948 von der UN genehmigt und verkündet wurden und heute noch weltweit gelten sollen. Menschen das Leben und den Lebensraum zu nehmen, ist ja eine Menschenrechtsverletzung. Wir haben dann auch geschaut, welche Artikel in unseren Heimatsprachen verfasst sind. Wir fanden sie auf Russisch, Türkisch, Hebräisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Chinesisch – eigentlich in allen Sprachen, selbst in Suaheli. Was ist ein Missionsprokur? Dort sind Menschen, die für andere Menschen weltweit arbeiten. Sie kümmern sich um Gelder, schauen, wo Menschen in Not sind, die sich nicht selbst helfen können und kümmern sich dann um sie. Weil die Indianer im Urwald einfach so vertrieben oder getötet werden, kümmern sich Jesuiten um sie. Sie sorgen für Gelder, damit sie eine Ausbildung bekommen. Sie sammeln also Spenden oder starten Aktionen, um zu helfen. Dort ist ein Leiter, Pater Klaus Väthröder SJ, den wir in seinem Büro besuchten. Es arbeiten noch eine Sekretärin dort, einer, der die Finanzen verwaltet, welche die Öffentlichkeitsarbeiten erledigen, viele ehrenamtliche und Susanne Jörg. Wenn ihr mehr wissen wollt, dann schaut mal hier nach:
Handyworkshop Nach
der Führung gingen wir ins Cph (Caritas-Pirckheimer-Haus). Was
dort passierte, beschreibt Jonathan so:
Natürlich haben wir auch erfahren, wie die Indianer in Brasilien leben. Wir haben auch Bilder gesehen, wie dort die Schulen aussehen, wo die Indianerkinder, dank unserer Spenden, lernen können. Es sind ganz große Gruppen. Zu
guter Letzt…
Kommentare: „Der Ausflug war sehr schön. Als Andenken haben wir ein kleinen Block bekommen.“ (Burcu) Geschafft waren wir noch lange nicht! Auch
für die Zukunft gilt: |