Schulanfangsmeditation für Lehrer/innen und Schüler/innen

Thema: Gemeinsam geht es besser

ruhige Musik bis alle da sind

1. Begrüßung: Neuanfang, erholt, gespannt auf das was kommt, neugierig, Ängste , Frust und Wut, weil man ausgenützt wird, wenig unterstützt und wenig Anerkennung erfährt. Jedes Gefühl ist berechtigt und hat hier auch einen Platz.
Gestaltete Mitte mit verschiedenen Materialien:
z.B. bunte Tücher, Buch, Sonnenbrille, Wanderschuhe, .... ? Sinnbild für Ferien und Erholung
Großes Fragezeichen ... ? Was wird das neue Schuljahr bringen
Steine, Scherben ... ? Sinnbild für Schweres, Sorgen, Ängste, Federn für die Leichtigkeit
Dazwischen liegen verschiedene Puzzleteile (evtl. auf der Rückseite beschriftet mit:
Rektor, Konrektorin, Klassenlehrer-, in, Fachlehrer-, in, Sekretärin, Hausmeister, Schüler, Schülerin, ... ? Hedenusschule)
Wer mag darf sich aus verschiedenen Materialien, die außen herum liegen etwas aussuchen und in die Mitte dazu legen und erzählen...

2. Gedanken zu den Puzzleteilen Ursel
Viele verschiedene Teile ergeben ein Ganzes ...jedes einzelne Teil ist anders, ist wichtig und wertvoll ... jedes Teil trägt dazu bei, dass etwas Ganzes entsteht, etwas gelingt und vorangeht.
Puzzleteile umdrehen ? Gedanken äußern lassen
Zusammenfassung: jede/r von uns ist wichtig, jede/r hat seine/ihre Aufgabe, jede/r bringt sich auf seine/ihre Weise ein und das ist gut so. Dabei aber auch nicht den Blick für das Ganze verlieren, uns als gewinnbringende Gemeinschaft sehen, Frust abfedern, Ängste teilen und einander helfen, Stärken eines jeden wahrnehmen und wertschätzen und sie im Blick auf das Ganze nutzen.
Denn gemeinsam geht´s besser

3. Geschichte:

Das Gewicht einer Schneeflocke
„Sag mir, wie viel eine Schneeflocke wiegt, sagte das Rotkehlchen zu der Taube. „Wieso? Sie wiegt überhaupt nichts“, antwortete die Taube. „In diesem Fall muss ich Dir eine wunderbare Geschichte erzählen“, fügte das Rotkehlchen hinzu.
„Ich saß auf einem Zweig in einer Kiefer in der Nähe vom Stamm“, begann das Rotkehlchen. „ Als der Schnee zu fallen begann - nicht stark -
nicht als Schneesturm – nein, so wie in einem Traum, ohne jegliche Gewalt. Da ich nichts Besseres zu tun hatte, zählte ich die Schneeflocken, die sich auf den Nadeln und Zweigen meines Astes niederließen. Ich kam bei der Zahl 3.741.952 an, als Schneeflocke Nummer 3.741.953 auf den Ast fiel – die, wie Du sagst, nichts wiegt- und der Ast plötzlich brach“. Daraufhin flog das Rotkehlchen weg.
Die Taube dachte über die Geschichte nach und sagte zu sich selbst“ Ich denke manchmal, dass meine Anstrengungen und das Bisschen, was ich tun kann, keinen Unterschied macht.
Wir denken manchmal,dass diese Anstrengungen nichts sind, aber wenn wir alle unsere Anstrengungen vereinigen, sind wunderbare Dinge möglich.“

4. Gemeinsame Übung im Kreis „Ich bin ganz bei mir – wir gehören zusammen – wir setzen uns auseinander – wir gehören zusammen – ich bin ganz bei mir“ Ursel

5. Segen

Gott segne und behüte uns.
Gottes Atem erfülle uns mit Lebendigkeit.
Gottes Kraft stärke uns in unserem Alltag.
Gottes Liebe begleite uns in unserem Leben.
Heute, morgen und alle Tage.

Geht
Gestärkt für euren Weg,
gefüllt mit Kraft und Mut.
Geht gelassen und heiter
Und haltet Ausschau nach der Liebe.

Schulpastoral