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Adventsmeditation:
Friedenslicht von Betlehem
Gestaltete Mitte: schwarzes Samttuch mit gelben Tüchern in der Mitte
um die Kerze
CD-Player, Meditationsmusik, Kerzenvorlage, Malstifte und Schreibstifte
1.
Meditationsmusik
2. Begrüßung
3. Hinführung zum Thema: Hell und dunkel, jetzt außen, bedingt
durch den Stand der Sonne zur Erde wird es immer später hell und
immer früher dunkel, bis kurz vor Weihnachten. Das Weihnachtsfest
ist ein symbolisches Datum. Es entstand in unserem Raum. Dort wird es
eben im Winter immer länger dunkel. Erst Weihnachten wurden die Tage
für die Menschen damals wieder für sie messbar heller. Weil
Jesus Licht in die Dunkelheit der Menschen brachte, wählte man für
das Fest dieses Datum, an dem die Tage wieder messbar heller werden.
Dunkelheiten der Menschen sind Streit, Unrecht, Hoffnungslosigkeit, Unfriede.
Menschen sehnen sich nach Hoffnung, Gerechtigkeit und Frieden. Die Sehnsucht
drücken wir mit den 4 Kerzen am Adventskranz aus – in der Erwartung
dieses Festes und zünden jede Woche eine neue Kerze an. Darum schmücken
wir in dieser dunklen Jahreszeit unsere Straßen und Häuser
mit Lichterketten und Weihnachten erhellen die Kerzen am Weihnachtsbaum
unsere Wohnzimmer.
4.
Lichtmeditation: Warum das Licht einer Kerze? Schaut euch einfach mal
die Flamme in Ruhe an. Dann setzt euch aufrecht mit den Füßen
auf dem Boden auf euren Stuhl. Schließe einfach mal die Augen und
warte, was kommt. LL geht mit der Kerze im sicheren Abstand an den Schüler/innen
langsam vorbei.
5.
SS dürfen sich anschließend äußern, wie sie diese
Aktion wahrgenommen haben: Warm und hell, angenehm…
Licht drückt die Hoffnung der Menschen aus. Tief im Herzen hegt,
glaube ich, jeder eine große Hoffnung für sich: SSÄ…
6. Aktion: Schüler gestalten eine Kerze mit ihren Hoffnungen…(Vorlage)
7.
Weltkarte in die Mitte legen:
Wenn ihr an die diesjährige Olympiade zurückdenkt, erinnert
ihr euch vielleicht auch an die feierliche Entzündung des olympischen
Feuers zu Beginn der Spiele. Läufer hatten die olympische Flamme
zuvor aus Griechenland quer durch alle Kontinente getragen und nach Peking
gebracht.
Wie im antiken Griechenland, wo vor mehr als 2700 Jahren die olympischen
Wettkämpfe erfunden worden sind, soll damit die Nachricht vom Beginn
der Spiele und zugleich vom Beginn des „olympischen Friedens“
in alle teilnehmenden Nationen gebracht werden.
Jedes Jahr vor Weihnachten beginnt ein neuer Fackellauf, weniger spektakulär.
Ausgangsort ist das Städtchen Betlehem. Dieses Licht hat nichts mit
sportlichen Wettkämpfen zu tun. Es ist eher ein Zeichen der Hoffnung
für den Frieden der Welt. Es erinnert uns an den Auftrag, zum Frieden
in der Welt beizutragen – im Großen wie im Kleinen. Gerade
in Betlehem, in der Stadt, in der Jesus geboren wurde, sind viele kriegerische
Auseinandersetzungen. Hier sehnen sich die Menschen besonders nach Frieden
und feiern Jesus als „Licht der Welt“ und als Friedensbringer.
1986 hat der Österreichische Rundfunk diese Idee ins Leben gerufen.
Seitdem reist jedes Jahr zur Adventszeit ein Kind aus Österreich
nach Betlehem, um in der Geburtskirche eine Fackel zu entzünden und
bringt das Licht nach Wien. Dort sind Jugendliche aus mehr als 30 europäischen
Staaten und sogar aus den USA, die das Friedenslicht in ihre Gemeinden
bringen. Wir bringen es in diesem Jahr auch in diese Schule – am
15. Dezember. Wir glauben, dass mit Jesus der Friede in der Welt begonnen
hat. Hier wird es bis zu den Ferien bleiben.
Wer will, kann es Weihnachten mit in die Kirche bringen und vor der Krippe
abstellen. |

Gestaltete
Mitte

Schüler
und Schülerinnen gestalten ihre Kerzen und schreiben ihre Wünsche
und Hoffnungen auf.

So
sehen wohl viele Wünsche und Hoffnungen unserer Schüler/innen
aus.

Ausstellung
der gestalteten Kerzen beim Weihnachtsbaum und Friedenslicht von Betlehem
8.
Segen
Segen
(Teilnehmer reichen einander die Hand – Leiter hält die Kerze)
Möge
Gott uns wie ein gutes und helles Licht sein auf unserem manchmal beschwerlichen
Weg.
Ein Licht das Wärme und Zuwendung ausstrahlt,
ein Licht, das Halt und Orientierung gibt.
Und möge uns das Licht, von dem wir in der Adventszeit singen,
unserem Leben Hoffnung und Freude geben.
So segne uns Gott, der nahe bei den Menschen ist und bleibt. Amen
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Das
Friedenslicht von Betlehem kam in unsere Schule

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Am
15. Dezember brachte Benni Storjohann das Friedenslicht von Betlehem in
unsere Schule. Seine Schwester, Janina, war mit den Erlanger Pfadfindern
in Wien und hat es dort für die Gemeinden in Erlangen abgeholt.
Begrüßt
wurde das Licht von den Schülern und Schülerinnen der Klassen
6a,b,c und der 10m, in der Benni ist.
Zu
dem Friedenslicht haben wir die Tafel mit den Hoffnungen unserer Schüler/innen
gestellt.
Bewacht
wurde das Licht von unserem Hausmeister, Herr Kauf. Seine Unterstützung
hat uns das Aufstellen des Lichtes ermöglicht. Ihm danken wir an
dieser Stelle ganz herzlich.
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