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Wer ist Josef Jakubowicz? Josef Jakubowicz wurde 1925 in Auschwitz geboren. Jetzt lebt er in Nürnberg. Mit der Stadt Erlangen ist er durch seine Lebensgefährtin, Rose Wanninger, ehemalige Vorsitzende der neuen jüdischen Gemeinde, verbunden. Mit ihr zusammen hat er wesentlich an deren Neugründung mitgearbeitet.
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Autorenlesung mit Herrn Jakubowicz in unserer Schule Begleitet wurde Herr Jakubowicz von Frau Mayr und Frau Wanninger, seiner Lebensgefährtin. Frau Mayr arbeitet an der soziologischen Fakultät der Friechrich-Alexander-Universität Nürnberg-Erlangen und begleitet aufgrund eines Projektes des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Herrn Jakubowicz in die Schulen. Zu Beginn der Veranstaltung stellte sie den SchülerInnen historische und geographische Fakten vor. So konnten die SchülerInnen das, was sie dann von Herrn Jakubowicz erfuhren, auch gut einordnen.Dazu gehörte die geographische Lage der Stadt Auschwitz, die Lokalisierung des Lagers Auschwitz-Birkenau, die geographische Abgrenzung der von deutschen besetzten Gebiete von Zentralpolen, sowie die einzelnen Lager, in denen Herr Jakubowicz arbeiten musste. Sie zeigte auch Bilder von der Stadt Auschwitz, damit sich die SchülerInnen ein Bild davon machen konnten. Auf dem Bild von links nach rechts: Frau Mayr, Herr Jakubowicz, Frau Wanninger Es war eigentlich keine richtige Autorenlesung. Herr Jakubowicz erzählte sehr frei, warum er das Buch geschrieben hat, und was er alles erlebte. Wir wollen inhaltlich nicht alles erzählen. Wir wollen Sie, liebe Leser, nur neugierig machen. Kaufen Sie sich das Buch und lesen Sie es selbst. Alle Jugendliche sollten es lesen! Es ist unglaublich!! Solche Erlebnisse niederzuschreiben, fällt niemandem leicht. Dass Herr Jakubowicz sie dennoch aufschrieb und für die nachfolgenden Generationen festhielt, verdanken wir wesentlich seiner Lebensgefährtin. Selbst mit seinen eigenen Kindern konnte Herr Jakubowicz nicht darüber sprechen. Aus seiner Erzählung haben Schüler folgendes geschrieben: Andreas Matuschke:" Es fiel ihm manchmal sehr schwer diese Schicksalschläge zu erzählen, denn nur er überlebte von seiner Familie. Er erzählte, dass alle Juden dieser Stadt nur von 6.00 Uhr bis 20.00 Uhr die Straßen betreten durften. Er kam in ein Bergwerk zum Arbeiten, wo er glücklicher Weise durch seine Mutter hinkam, die ihn älter machte, als er war. So wurde er von den Nazis zum Arbeiten gezwungen, was ihm letztendlich das Leben rettete. Sie mussten hart arbeiten und bekamen nur 250 g Brot und etwas zum Trinken. Das war das ganze Essen für einen Tag. Als er sich wog, brachte er mit 19 Jahren nur 41 kg auf die Waage." Jessica Lo Pinto: "Er hatte großes Glück im KZ zu arbeiten, denn alle jüdischen Frauen und Kinder wurden umgebracht. Die Männer wurden vom Arzt untersucht, ob sie arbeiten konnten. Wenn sie körperlich gesund waren, mussten sie arbeiten. Kranke Männer wurden ebenfalls vergast. Als Herr Jakubowicz uns seine Geschichte erzählt hat, hatte er Tränen in den Augen. Von seiner Familie lebt noch eine Schwester, von der er aber nichts weiß. Ich fand es wirklich toll, dass er sich Zeit für uns genommen hat und und seine Geschichte erzählte." Jennifer Constanzo: "Ich fand es gut, dass er über sein Leben erzählt hat und wie es dort war. Ich bin ihm sehr dankbar." Tim und Andi: "Er hat selbst alles erlebt und war selbst als Jude in verschiedenen Konzentrations- und Arbeitslager. Dort waren nicht gerade die besten Arbeitsbedingungen. Unter anderem wurden sie dort auch geschlagen und misshandelt. Zum Schluss hat er sich auf einen Leichenhaufen gelegt. Als die Engländer in das Lager kamen, haben sie nachgeschaut, ob noch jemand lebt. Sie fanden Herrn Jakubowicz noch lebend." Kathrina Kropf: "Er wurde von einem Arbeitslager zum nächsten gebracht, bis er nach Jahren von Engländern befreit wurde. Nach seiner Befreiung fing er an, seine Familie zu suchen - eine vergebliche Mühe. Die Begegnung mit ihm hat mich sehr bewegt."
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