so
konnte man am 19. Oktober 2005, ganz vorne im Lokalteil
der Erlanger Nachrichten lesen.
Und
was hat das mit uns zu tun?
Um das herzufinden muss man weiterlesen:
„Zwei Schülerinnen der Hermann-Hedenus-Hauptschule (...) haben
beim bundesweiten Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zwei
Anerkennungspreise gewonnen, die ihnen heute überreicht werden.“
Sie wurden bei uns überreicht und zwar von Herrn Kneidl persönlich.
Die Preisträgerinnen Christina Männchen und Patricia Kunth (
hat extra frei bekommen!) kamen natürlich gerne und strahlten um
die Wette. Einmal ein angenehmer Besuch in der Schulleitung! Natürlich
waren auch Frau Thiele und Frau Heuß anwesend.

Da
geht man doch gerne hin! Blümchen gab es, herzliche Glückwünsche
wurden ausgesprochen und den Geldpreis gab es natürlich auch, den
man geschwisterlich teilte. Immerhin waren das 25 Euro. Das wichtigste
aber sind die Anerkennungsurkunden mit einer Unterschrift von unserem
Bundespräsidenten. Die passen sehr gut zu den üblichen Bewerbungsunterlagen,
denn wer hat denn schon so etwas vorzuweisen.
Es gab auch Kaffee und ein nettes Plaudern mit allen, die da waren.
Natürlich
war ich auch da, denn ich habe mit den Schülerinnen über 1 ½
Schuljahre in einer eigens dafür geschaffenen Arbeitsgemeinschaft
gearbeitet.
Wie sicherlich bekannt ist, haben wir eine Homepage erstellt zu dem Thema:
„Jüdische Bürger in Erlangen.“ Als wir diese ins
Netz gestellt hatten, bekamen wir von der Körberstiftung eine Mail,
dass wir am Geschichtswettbewerb teilnehmen und die wirtschaftliche Situation
der jüdischen Mitbürger genauer darstellen sollten. Danach haben
Christina und Patricia wieder begeistert mitgearbeitet, viel gelesen und
geschrieben, viel Computerarbeit, eben. Selbst in den Frühjahrsferien
haben wir gearbeitet. Dazu habe ich gerne mein Arbeitszimmer zu Verfügung
gestellt. Und wir wurden fertig bis zum 28. Februar 2005, denn da war
Einsendeschluss.
Ich bin sehr stolz auf die beiden Schülerinnen und auf das, was wir
geschaffen haben. Das waren Patricia und Christina auch. Sie meinten:
„Wenn wir nicht gewinnen, haben wir etwas sehr Gutes geschaffen.“
Das meine ich auch. Den ersten Preis haben wir nicht erreicht, aber wir
sind stolz über die Anerkennungsurkunde. Wir sind stolz, dass wir
unter vielen Gymnasien und Realschulen unsere Arbeit so honoriert bekamen.
Immerhin war der Wettbewerb bundesweit ausgeschrieben. Es nahmen etwa
6000 Schüler und Schülerinnen der unterschiedlichsten Schularten
teil.
Hier an dieser Stelle möchte ich mich noch einmal bedanken! Es hat
mir mit euch viel Spaß gemacht. Dorothea Weier, Religionslehrerin
i. K.
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